Warum du unbedingt eine Website für dein Online-Business brauchst

Brauchst du wirklich eine Website für dein Online-Business? Denkst du, du kannst doch auch auf Facebook, Instagram oder LinkedIn Inhalte veröffentlichen und mit Kunden Kontakt aufnehmen. Ja, kannst du. Per Direktnachricht ist es vielleicht sogar einfacher, die ersten Kunden zu gewinnen, als über eine Website.

Die Aussage, dass du dein Business ohne Website starten kannst, ist absolut richtig. Du brauchst am Anfang deines Business nicht unbedingt eine Website. Ich denke aber du solltest trotzdem eine haben.

Ich bin selbst auch nur mit einem Instagram-Account gestartet und habe meinen ersten Workshop über Eventbrite angeboten und verkauft. Erst dann habe ich meine Website aufgebaut. Tatsächlich habe ich sie dann auch zu früh zu groß gemacht. Einfach, weil ich es konnte.

6 Gründe, warum du eine Website brauchst

1. Professioneller Auftritt

Überleg mal, wie es bei dir ist, wenn du bei jemandem etwas kaufen möchtest und kannst keine Website von ihr finden. Eine Website macht einfach einen professionelleren Eindruck, als wenn du nur über dein Instagram-Profil agierst. Wie gesagt, am Anfang ist es gut, die ersten Kunden zu finden, bevor du viel Zeit und Geld investierst, um deine Website aufzubauen. Doch es gehört irgendwann zu einem professionellen Auftritt dazu, dich selbst und dein Angebot auf einer eigenen Website zu präsentieren.

2. Kunden können dich nicht finden

Kunden werden dich idealerweise nicht nur über ein Social Media Profil finden. Vielleicht wurdest du von jemandem aus deinem Freundeskreis empfohlen oder eine deiner ersten Kundinnen erzählt von dir. Dann ist vermutlich der erste Weg, wie die neue Interessentin nach dir sucht, über Google. Und dort solltest du dann unter deinem Namen und deiner Berufsbezeichnung auch gefunden werden. Ansonsten ist diese Person wahrscheinlich ganz schnell wieder weg.

3. Du hast kein Schaufenster für dein Angebot

Deine Instagram-Bio ist auf wenige Zeichen begrenzt und wenn du dort regelmäßig Content veröffentlichst, ist es ziemlich schwer auf Anhieb zu sehen und zu verstehen, was du konkret anbietest. Genau dafür brauchst du deine Website. Sie ist sozusagen das Schaufenster für dein Angebot. Hier präsentierst du dich und dein Angebot klar und ohne die Notwendigkeit den Inhalt so zu gestalten, dass er eine möglichst hohe Reichweite hat.

Willst du langfristig Online-Produkte wie Gruppenprogramme oder Onlinekurse anbieten? Dann brauchst du Salespages und Landingpages für deine kostenpflichtigen und freien Angebot, damit deine Kunden sich über dein Angebot informieren können.

4. Inhalte auf der eigenen Plattform veröffentlichen

Social Media ist schnelllebig und deine Posts verschwinden ganz schnell wieder aus dem Newsfeed deiner potentiellen Interessentinnen und Kundinnen. Dein Content-Marketing auf der eigenen Plattform (deiner Website) zu veröffentlichen hat den Vorteil, dass deine Inhalte dort bleiben und gefunden werden können. Über einen Blog bei Google gefunden zu werden dauert einige Zeit und Mühe, aber wenn du erstmal für einige Suchbegriffe gefunden wirst, arbeiten gute Blogartikel auch längerfristig für dich.

5. Kontaktliste früh aufbauen

Wenn dein Ziel ein Online-Business ist, solltest du so früh wie möglich anfangen deine E-Mail-Liste aufzubauen. Die E-Mail-Liste ist immer noch der sicherste Weg, den Kontakt zu Interessenten und potentiellen Kunden aufrechtzuerhalten. Auch wenn nicht jede E-Mail ankommt und gelesen wird, so hast du hier doch die Kontakte direkt auf deiner Plattform und bist nicht von einem sozialen Netzwerk abhängig, dass dieses deine Inhalte an deine Follower ausspielt. Oder auch deinen Account sperren kann oder komplett abgeschaltet wird. Auch wenn dieser Fall unwahrscheinlich ist, sicherst du dich und dein Business durch eine E-Mail-Liste zusätzlich ab.

Die E-Mail-Liste baust du klassischerweise über ein kostenloses oder kostengünstiges Angebot auf, für das sich Interessenten auf einer Landingpage eintragen kaufen. Und diese Landingpage liegt wo? Na, auf deiner Website!

6. Rechtliches

Last but not least, sondern wirklich wichtig: Du brauchst ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Auch wenn du „nur“ auf Facebook oder Instagram unterwegs bist. Sobald du über das Internet verkaufen möchtest, solltest du dir unbedingt die rechtlichen Vorgaben dafür anschauen oder dich beraten lassen.

3 Tipps für den Start deiner Website

Wenn du noch am Anfang deines Online-Business stehst und dich jetzt entschieden hast eine Website aufzubauen, beachte diese Punkte:

1. Starte klein und einfach

Halte deine Website zunächst einfach, sodass du nicht gleich am Anfang im technischen Schnick-Schnack versinkst. Das gilt für die Anzahl der Seiten und die Komplexität des Layouts. Klar, wir sehen alle coole Elemente und schicke Animationen auf den Websites der anderen. Aber bis du nicht genau weißt, dass die Inhalte deiner Seite wirklich passen und du deine Kunden damit richtig ansprichst, konzentriere dich lieber auf die Texte als auf das Design. Dabei will ich nicht sagen, dass diese Texte nicht in einem anständigen und gut lesbaren Layout stehen sollten, aber das braucht keine technischen Spielereien.

2. Starte mit einem oder wenigen Angeboten

Erstelle nicht zu viele Angebote, bevor du sie nicht getestet und auch verkauft hast. Du musst sonst später zu viele Dinge wieder korrigieren. Mein Tipp ist, sich zunächst auf ein Angebot zu konzentrieren und dieses über Kennenlerngespräche zu verkaufen. Die Anmeldung zu diesem Gespräch ist dann auch die Handlungsaufforderung, die du ganz präsent auf deine Website positionierst.

3. Nutze zusätzliche Tools für den Verkauf deiner Angebote

Ist es besser, die eigenen Angebote über die eigene Website oder ein externes Tool zu verkaufen? Diese Frage stellst du dir vielleicht. Meine Empfehlung ist, mit zusätzlichen Tools wie Elopage oder Eventbrite zu arbeiten. Mindestens am Anfang, aber vermutlich auch langfristig. Denn die Einrichtung eines Webshops ist aufwändig und erfordert etwas mehr technisches Wissen. Zusätzlich musst du dich darum kümmern, alle rechtlichen und steuerlichen Anforderungen zu erfüllen. Das ist gerade bei Start deines Business eher überwältigend.

Außerdem kannst du auf diesen Tools erstmal einfache Salespages und Landingpages aufbauen. Wenn du beim Umgang mit deiner Website noch nicht ganz sicher bist, erstellst diese Seiten in einem anderen Tool vermutlich schneller. Und kannst so deine Angebote schneller und flexibler testen. Erst wenn du sicher bist, dass dein Angebot angenommen und gekauft wird, steckst du dann den Aufwand die Seiten auf deiner Website aufzubauen.

Wie ist es bei dir? Hast du bereits eine Website oder willst jetzt deine Website aufbauen?

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Hi, ich bin Sophia!

Und ich entwickle seit über 10 Jahren digitale Produkte. Als Produktmanagerin habe ich in verschiedenen Firmen von Websites über Apps bis zu Computerspielen ganz unterschiedliche Produkte konzipiert, geplant und umgesetzt.

Als Solopreneurin entwickle ich eigene Online-Produkte und unterstütze andere Selbstständige die technischen Herausforderungen des Online-Business zu meistern. Dabei ist es egal ob es um die erste Website, einen Onlinekurs, E-Mail-Marketing oder ein automatisiertes Webinar geht.

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