3 smarte Strategien, wie du gute Blogartikel schreiben kannst

Mit einem Blog kannst du mehrere Ziele verfolgen:

  1. deinen Status als Expertin für dein Thema unterstreichen
  2. über Google gefunden werden
  3. Vertrauen zu deiner Zielgruppe aufbauen

Es klingt also im ersten Moment nach einem super Weg, um im Internet sichtbar zu werden und Kunden zu gewinnen.

Blogartikel schreiben ist aber nicht unbedingt so leicht, wie es zunächst scheint.

Denn damit ein Artikel im Netz auch gefunden wird und du dadurch für deine Wunschkunden sichtbar wirst, ist einiges für die Suchmaschinenoptimierung zu beachten. Wenn man da erst mal richtig einsteigt, wird es schnell herausfordernd für viele.

Vielleicht hast du auch (wie ich und viele andere) eine Schreibblockade, wenn du daran denkst, einen umfangreichen, suchmaschinenoptimierten und auch noch gut geschriebene Artikel anzugehen?

Wenn nicht:

🥳 Herzlichen Glückwunsch! Ich beneide dich!

Für mich war ein guter Artikel für meinen Blog immer mit viel Aufwand verbunden. Weil ich gleich den Anspruch hatte, perfekte Texte zu schreiben. Aber diese „perfekten“ Artikel braucht es zu Anfang gar nicht. Wichtiger ist, ins Schreiben und Veröffentlichen zu kommen und dadurch besser zu werden.

Inzwischen habe ich drei Strategien, wie ich Blogartikel schneller schreibe und dafür nicht mehr ganz so viel Aufwand betreiben muss:

1. Vom Kleinen ins Große: Blogartikel aus anderen Inhalten erstellen

Social Media Posts zu einem Artikel zusammenpassen

Statt sofort einen großen Blogartikel mit mehreren Tausend Wörtern zu schreiben, kannst du dein Thema in kleinere Themen herunterbrechen und zu jedem Teil einen Social Media Post veröffentlichen.

Ich habe mein Wissen zu Zeitmanagement und Produktivität zum Beispiel zuerst in einzelnen Instagrambeiträgen in kleinen Häppchen geteilt. Später habe ich daraus 2 große Blogartikel gemacht.

Ich musste dafür nur noch die einzelnen Beiträge zusammenfassen und den Text mit Übergängen, Einleitung und Fazit abrunden.

Die Ergebnisse findest du hier:

Mehr schaffen in weniger Zeit – Meine besten Tipps für deine Produktivität.

3 Timeboxing-Methoden, die du kennen musst, um produktiv zu arbeiten

Vom Newsletter zum Blogartikel

Wenn du bereits eine E-Mail-Liste hast und regelmäßig Tipps oder Inhalte in einem Newsletter teilst, kannst du diese auch nochmal für einen Blogartikel verwenden.

Es gilt eigentlich das gleiche wie für die Social Media Posts: Du machst einen oder mehrere kürzere Inhalte zu einem Thema und teils sie zunächst mit deinen Abonnenten. Dann ergänzt du den Text später und veröffentlichst ihn als Blogartikel.

So kannst du auch testen, ob der Inhalt bei deiner Zielgruppe gut ankommt, bevor du einen längeren Text zum Thema schreibst.

Dieser Artikel ist ein Beispiel dafür. Ich habe vor einiger Zeit über diese 3 Strategien, wie ich Blogartikel schreibe, im Newsletter geschrieben. Jetzt erweitere und verändere ich den Text etwas und kann ihn hier als Blogartikel veröffentlichen.

2. Rapid Blog Flow:

In einem Blogging-Kurs von Judith Peters habe ich den „Rapid Blog Flow“ kennengelernt.

Er beruht im Grunde auch auf der Strategie, sich Fokus-Zeiten für bestimmte Aufgaben zu setzen.

Der Rapid Blog Flow besteht aus drei Schritten:

  1. Lege einen Blogartikel in WordPress zu deinem nächsten Thema oder gleich für mehrere Themen an und schreibe sofort 2–5 Sätze zu jedem Thema oder lege schon mal die Zwischenüberschriften fest.
  2. Nimm dir 30 Minuten Zeit und schreibe den Artikel einfach runter. Du bist schließlich Expertin für dein Thema und weißt, worum es geht.
  3. Schlafe mindestens eine Nacht darüber und nimm dir den Artikel dann noch mal für 30 Minuten vor und ergänze und korrigiere den Text. Dann veröffentlichst du den Text. Einfach Augen zu und durch 😉

Du kannst den Text später jederzeit wieder anschauen und korrigieren. Es geht hauptsächlich darum, ins Schreiben und Veröffentlichen zu kommen.

Blogartikel, die du gut mit dieser Strategie schreiben kannst, sind Artikel zu Themen, mit denen du dich richtig gut auskennst und zu denen du eine Meinung hast. Wenn du das Thema erst recherchieren musst, ist dieser Ablauf nicht so geeignet.

3. Lass dir beim Blogartikel schreiben helfen

Der Refrain aus einem Kinderlied ging mir eine Zeit lang ständig im Kopf herum.

Der Text geht etwa so: „Ich schaff das schon, ich schaff das ganz alleine.“

Was eigentlich ein tolles Motto ist, nämlich dass man alles schaffen kann, ist auch ein zweischneidiges Schwert. Denn wenn ich versuche alles alleine zu schaffen, habe ich auch immer ganz schön viel auf dem Zettel.

Wenn dir die Content-Erstellung also schwerfällt, darfst du dir auch helfen lassen.

Hier zwei Ideen dafür:

Nutze ChatGPT zur Inspiration und Gliederung

Ich würde dir nicht empfehlen, deine Artikel komplett von einem KI-Tool schreiben zu lassen. Aber ChatGPT kann dir bei verschiedenen Schritten beim Schreiben deiner Blogartikel helfen:

  • Recherche und Ideenfindung für neue Artikel
  • Struktur und Zwischenüberschriften für deinen Text
  • Verfassen einer ersten Version, die du dann in eigene Worte umformulierst und mit deiner Expertise und Erfahrung ergänzt

Wichtig ist, dass du dich nie komplett auf die Informationen verlässt, die ChatGPT dir gibt. Hier passieren oft Fehler und du solltest Fakten immer überprüfen und vor alles auch auf deine eigene Expertise vertrauen!

Blogartikel schreiben lassen

Schon ganz früh in meiner Selbstständigkeit habe ich mir bei den Texten für meine Website helfen lassen.

Ich hatte schon Textentwürfe, habe ich mich aber wahnsinnig schwergetan, diese in eine Form zu bringen, mit der ich mich auf der Website wohlgefühlt habe. Also habe ich eine Texterin, die ich aus einer Mastermindgruppe persönlich kannte, beauftragt, die wichtigsten Seiten für meine Website zu texten. Ich glaube ein paar Sätze dieser Texte sind immer noch auf der Website zu finden.

Ich habe auch schon einen Blogartikel schreiben lassen. Den Artikel Online-Business Ideen-für Frauen habe ich über Fiverr in Auftrag gegeben. Mit dem Ergebnis war ich zwar nicht 100 % zufrieden, aber mit ein paar Änderungen, sodass der Artikel mehr nach mir klingt und noch ein paar Aspekte mehr aufgreift, hat es sich gut angefühlt ihn zu veröffentlichen.

Auch für die Marketingmaterialien für meinen Workshop „Von der Idee zum Projekt“ habe ich mir Hilfe geholt.

Ich bin selbst gerade viel damit beschäftigt für meine Kunden zu arbeiten und hatte keine Ruhe, um selbst die Texte für Newsletter und Instagram-Posts aus dem Entwurfsstatus herauszuholen. Zum Glück habe ich eine Texterin als Kundin, die jetzt für mich diese Aufgabe erledigt.

Auch wenn es sich etwas komisch anfühlt, wenn ich selbst gerade für Kunden arbeite, einen Auftrag abzugeben: So arbeiten wir beide in unserer Zone of Genius. Ich optimiere Websites und tüftele an der Technik herum und sie schreibt wundervolle und wirkungsvolle Texte.

Was du aus diesem Artikel mitnehmen kannst:

  • Nicht jeder Blogartikel muss ein Meisterstück sein. (Das gilt auch für Instagrambeiträge, Newsletter etc.)
  • Nur wenn du anfängst zu Schreiben, wirst du mit der Zeit besser.
  • Du darfst dir Hilfe holen und deinen eigenen Weg finden.

Für alle drei Strategien gilt:
Suchmaschinenoptimierung ist langfristig wichtig, muss aber nicht immer dein Fokus sein.

Ich ranke zum Beispiel mit der Salespage für meine Freebie-Toolbox auf Platz 5 für ein Keyword, obwohl ich die Seite nie dafür optimiert habe und bei anderen Artikeln bekomme ich kein gutes Ranking hin – trotz Optimierungsversuchen.

Außerdem werde ich für einige Artikel, die ich nie optimiert habe, gefunden. Jetzt, nachdem ich einige Blogartikel veröffentlicht habe, kann ich über die Google Search Console meinen Traffic auswerten und schauen, für welche Keywords ich schon ranke oder für welche es noch Sinn ergeben könnte neue Artikel zu schreiben.

Außerdem finde ich dadurch neue Keywords und Ideen für weitere Blogartikel.

Ohne diese Basis würde ich wahrscheinlich noch immer im Dschungel der Keywordrecherche herumirren und meine Blogartikel nie gut genug für die Veröffentlichung finden.

Jetzt drücke ich einfach auf den Button „Veröffentlichen“ und sehe, was mit der Zeit mit diesem Artikel passiert.

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Bevor ich mich als Webdesignerin selbstständig gemacht habe, habe ich 10 Jahre als Projektmanagerin in verschiedenen Firmen von Websites über Apps bis zu Computerspielen ganz unterschiedliche digitale Produkte konzipiert, geplant und umgesetzt.