Monatsrückblick Januar 2022 – viel geschafft, trotzdem nicht fertig

Ich wollte ganz bewusst langsam in dieses Jahr starten, da ich letztes Jahr nur 2 Wochen Urlaub gemacht hatte und mir noch etwas Zeit zur Erholung Reflexion gewünscht habe. Wenn ich jetzt auf den Januar zurückblicke bin ich ziemlich überrascht. Einerseits war der Monat echt lang und gleichzeitig kurz. Ich kann gar nicht glauben, dass dieses Jahr schon wieder zu 1/12 rum ist! Andererseits ist trotz des ruhigen Starts schon enorm viel passiert. Und trotzdem bin ich mit vielem nicht fertig geworden, was ich eigentlich machen wollte… Bleiben das Leben und Business eine ewige Baustelle? Wie die Hafencity auf dem Bild…

Neustrukturierung im Business

Ich habe es schon im Jahresrückblick geschrieben. Im letzten Jahr hat sich einiges verändert, zu der Vorstellung, wie ich 2020 in meine Selbstständigkeit gestartet bin. Im Dezember hatte ich mir vorgenommen meine Tools und Dokumente aufzuräumen. Dazu habe ich mich spontan zu einem Co-Working Event angemeldet, dass genau dieses Thema hatte: „Digitales Aufräumen“. Die 2 Stunden waren wirklich gut investiert und ich habe einiges bei meinen Dokumenten und Medien aufräumen können. Ich hatte auch schon im Dezember angefangen meine Tools auszumisten und bin damit auch schon weit gekommen, der Blogartikel mit dem Fazit dazu ist leider noch nicht fertig, da es wirklich mehr Tools sind, als ich erwartet hatte. Aber ich bin so etwa zu 2/3 damit fertig und werde ihn bald veröffentlichen.

In 2021 hat sich für mich herauskristallisiert, dass ich Websites aufbauen möchte. Das wollte ich sogar schon 2009 und im Coaching in 2019 habe ich genau das gesagt: „Wenn alles möglich wäre, würde ich gerne Webdesign machen.“ Warum habe ich es da nicht schon gemacht? Weil ich dachte es gibt doch schon so viele, es wird von vielen so günstig angeboten, da kann ich nicht mithalten, ich bin gar nicht ausgebildet… Die klassischen Mindfu**s also, die man sich so erzählt.

Jetzt habe ich festgestellt: Das ist trotzdem die Leistung, was die meisten bei mir gebucht haben. Und es hat sich gut angefühlt und (meistens) Spaß gemacht. Über die Arbeit als technische VA habe ich jetzt eine „Nische“ gefunden, in der ich nicht „einfach nur“ Webdesign mache. Sondern ich fokussiere mich auf Online-Business-Starterinnen und unterstütze sie dabei die Technik in den Griff zu bekommen. Denn ihr braucht ja nicht nur eine Website, sondern auch E-Mail-Marketing, Terminbuchung, Zahlungsanbieter und je nach Business-Modell noch das eine oder andere mehr. So kann ich mich von anderen Anbietern abgrenzen und ein schönes Gesamtpaket anbieten.

Denn das ist mir wichtig: Dass eine Starterin nicht von der ganzen Technik so überfordert ist, dass sie wieder ans Aufgeben denkt. Sie soll sich auf die inhaltlichen Dinge in ihrem Business konzentrieren können. Das alleine ist schon Herausforderung genug, ohne noch die ganze Technik stemmen zu müssen.

Im Januar wollte ich anfangen mit diesem „Online-Business Technik-Start Programm“ rauszugehen und Testkundinnen zu akquirieren. Leider habe ich das noch nicht geschafft. Das Programm steht zwar, aber ich habe noch keine Werbung dafür gemacht. Wenn du aber Interesse hast mit mir in dein Online-Business zu starten und die Erstellung der Website und die Einrichtung der Technik abzugeben, melde dich hier für ein Kennenlerngespräch: Termin buchen

Zimmertausch und Renovierung statt Urlaub

Boah, endlich! Wir haben schon ewig darüber nachgedacht Arbeits- und Schlafzimmer zu tauschen. Das Schlafzimmer war einfach klein und ungemütlich und das wollte ich nicht mehr.

Statt in diesem Corona-Winter also in einen Kurzurlaub an die Ostsee zu fahren, haben mein Mann und ich uns eine Woche genommen und die Zimmer getauscht. Das war leider nicht nur mit Möbelrücken getan, sondern wir wollten auch Gemütlichkeit ins Schlafzimmer bringen. Also haben wir gestrichen und neue Möbel ausgesucht (Der Schrank war wie ein Einbauschrank im jetzigen Arbeitszimmer an den Wänden verschraubt, darum gibt es jetzt neue Kommoden und einen neuen Schrank).

Wie das aber so ist, unterschätzt man so ein Projekt gerne, auch wenn wir uns vorher ziemlich genau überlegt haben, was wir machen wollten und wo was stehen sollte. Jetzt zwei Wochen später sind wir noch nicht ganz fertig, was aber nicht nur an uns lag!

Ich habe mal wieder die gleichen Learnings gemacht, wie bei fast allen Projekten:

  1. Es dauert immer länger als man denkt
    Die ersten Schritte bei der Renovierung gingen ziemlich schnell und vor allem die neue Farbe an die Wand zu bringen hat gut geklappt. Da hatten wir echt Bedenken, dass uns die alte Farbe entgegenkommen könnte. Aber wie das so ist: Die letzten 20% dauern dann doch echt lange. In unserem Fall waren das eine kaputte Schublade in der neuen Kommode und die neue Gardinenstange, die einfach nicht an der Wand halten will. Bzw. die Bohrlöcher, die alles andere als vorbildlich aussehen.
  2. Auf äußere Umstände hat man keinen Einfluss
    Wenn die Möbel ausgesucht, aber im Laden nicht verfügbar sind, kann ich das nicht beeinflussen. So ist es das erste Mal vorgekommen, dass wir das Möbelhaus mit weniger Teilen verlassen haben als geplant – Sonst ist das ja eher umgekehrt ???? Wir mussten also einiges bestellen (was wir eh vorhatten, da wir keinen Transporter mieten wollten) und haben die Möbel erst in der Woche nach dem Urlaub erhalten. Ein Teil fehlt leider immer noch, weil es nicht lieferbar ist.
  3. Spontane Nebenprojekte sind zwar im Ergebnis cool, verzögern aber doch das Gesamtergebnis
    Mein Mann hat sich entschieden die Türrahmen zu streichen, während ich die Wände im Schlafzimmer streiche. Zuerst wollte er nur mit 2 oder 3 anfangen, dann hat er aber doch alle gemacht. Das bedeutet, alle Türen waren ausgehängt, die Wohnung roch nach Lack und natürlich musste teilweise 2x gestrichen werden. Das Ergebnis ist wirklich super und die Wohnung sieht viel besser aus (vor allem da noch die Markierungen an der Küchenwand waren, wie groß die Kinder unserer Vorbewohner waren…), aber es war verdammt anstrengend.
  4. Vorbereitung erleichtert ungemein die Durchführung
    Als Beispiel will ich hier mal das Streichen nehmen: Die Vorbereitungen nehmen meistens einiges an Zeit ein, erleichtert die eigentlich Arbeit dann aber enorm. Wenn du eine Wand streichen willst, musst du normalerweise zuerst die Möbel abrücken, Löcher zuspachteln, Steckdosenabdeckungen abschrauben, Ränder und Fußleisten abkleben und den Boden abdecken. Wenn du dann mit der Farbrolle die Wand streichst, ist das wirklich schnell erledigt. Vernachlässigst du aber die Vorarbeit, hast du im Zweifel Farbe auf dem Fußboden oder auf den Möbeln, unsaubere Ränder, bzw. Farbe an Teilen deiner Wände, wo sie eigentlich nicht hinsollte und brauchst wahrscheinlich länger als wenn du dich gut vorbereitet hättest. Darum bin ich auch ein Fan davon zuerst zu planen und dann „einfach zu machen“, statt ständig neue Ideen zu starten.

 

Netzwerk, Content, Produkt – Welchen Fokus soll ich setzen?

Schon bei zwei Netzwerkveranstaltungen war ich dieses Jahr. Und das ist auch gut so. Denn ich habe ja festgestellt, dass die Kundengewinnung über Content-Marketing für mich noch nicht so gut funktioniert hat. Da ich letztes Jahr auch einfach wenig Zeit hatte an Veranstaltungen teilzunehmen, wollte ich den Fokus wieder darauf setzen. Neben dem Co-Working zum digitalen Aufräumen, habe ich am FEMboss Netzwerkevent teilgenommen und direkt viele Kontakte geknüpft und zwei Kennenlerngespräche vereinbart. Diese Kontakte haben mich richtig motiviert. Auch wenn noch keine Zusammenarbeit daraus entstanden ist, habe ich wertvolle Erkenntnisse über meine Kundinnen bekommen und weiß, dass mein Angebot in die richtige Richtung geht.

Content – das leidige Thema. Ich habe Lust ihn zu erstellen und zu veröffentlichen und trotzdem schaffe ich es nicht den Fokus darauf zu setzen und mal ein Batch Videos zu drehen oder Blogartikel regelmäßig zu schreiben. Immerhin habe ich mich heute an diesen Rückblick und an einen anderen Artikel gesetzt. Und der Artikel über die Tools im Online-Business ist auch in der Mache. Doch wie lerne ich immer wieder: Es dauert immer länger als man denkt… Auch wenn man den Perfektionismus beiseite schiebt, die Gardinenstange sollte schon an der Wand halten und nicht bei der ersten Berührung herunterfallen ????

Ich habe mich schon im Dezember entschlossen an einem Programm teilzunehmen, in dem wir in einer Gruppe von 6 Frauen jede ihr neues Mini-Produkt entwickeln. Diese Investition war jetzt schon so wertvoll und ich bin überzeugt, dass ich ein besseres Produkt erstellen werde, als wenn ich es allein versucht hätte. Das Ziel ist es ein kostengünstiges Produkt zu erstellen, mit dem ich meine Wunschkunden unterstütze und potentielle Kunden von mir und meiner Arbeit so überzeuge, dass sie danach noch weiter mit mir arbeiten möchten. Das Produkt möchte ich dann über Anzeigen bei Facebook und Instagram bewerben, um damit meine E-Mail-Liste aufzubauen. Ich bin selbst neugierig wie das Produkt am Ende des Prozesses aussieht. Auch wenn ich viel über Produktentwicklung weiß, merke ich wie hilfreich es ist dies in einer Gruppe zu machen und mit jemanden der genau diese Erfahrung schon gemacht hat und die Gruppe zusammenhält.

Alle 3 Themen – Netzwerken, Content erstellen, Produkte entwickeln – sind wichtig für mein Business und möchte ich langfristig nicht vernachlässigen. Trotzdem ist es manchmal hilfreich sich auf ein Thema zur Zeit zu fokussieren und nicht nebenbei noch die Wohnung zu renovieren. In diesem Monat hatte ich keinen klaren Fokus auf einem der Themen, das will ich mir für die nächsten Monate vornehmen.

Was sonst noch passiert ist

  • Im Dezember hatte elopage angekündigt, dass es ab 21.1.22 kein kostenlosen Tarif mehr geben wird. Da ich bisher noch nicht viele Produkte über elopage verkaufe, habe ich mich nach Alternativen umgeschaut. Bisher habe ich keine einfache (und günstigere) Variante entdeckt, bei der sich das Umsteigen lohnt. Ein Blogartikel zu dieser Recherche ist aber in Arbeit. Zunächst bleibe ich also bei elopage und vorerst bleibt auch mein Workshop „Von der Idee zum Projekt“ dort verfügbar.
  • Ich habe zwei Gespräche für mögliche Kooperationen geführt, damit ich die Themen Branding und Social Media für meine Kunden besser abdecken kann. Hier ist aber noch nichts konkret entschieden.
  • der Aufbau meines Pinterest-Accounts läuft seit Oktober und es ist spannend zu sehen wie die Zahlen langsam steigen. Ich bin super glücklich hier die Entscheidung getroffen zu haben mit Cindy zusammenzuarbeiten. So kann ich mich auf die Erstellung meiner Inhalte konzentrieren und sie kümmert sich darum, dass die Beiträge dort geteilt werden.
  • Ich trage seit 2 Wochen eine Brille und kann das Nerd-Emoji endlich für mich nutzen ???? ????

Ausblick auf den Februar

  • Ich werde weiter am Mini-Produkt arbeiten, mit dem Ziel das Produkt spätestens Anfang März launchen zu können.
  • Was ich im Januar an Inhalten für den Blog und meinen Youtube-Kanal geplant und gestartet habe, möchte ich im Februar reif für die Veröffentlichung machen und für die nächsten Wochen einplanen.
  • Ich möchte mein Online-Business Technik-Start Programm zum Einführungspreis anbieten und einige Kunden dafür akquirieren.
  • Ich habe in ein neues Smartphone, Bluetooth-Kopfhörer und eine Webcam investiert.

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Und ich entwickle seit über 10 Jahren digitale Produkte. Als Produktmanagerin habe ich in verschiedenen Firmen von Websites über Apps bis zu Computerspielen ganz unterschiedliche Produkte konzipiert, geplant und umgesetzt.

Als Solopreneurin entwickle ich eigene Online-Produkte und unterstütze andere Selbstständige die technischen Herausforderungen des Online-Business zu meistern. Dabei ist es egal ob es um die erste Website, einen Onlinekurs, E-Mail-Marketing oder ein automatisiertes Webinar geht.

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